„Jede Kritik, jedes Urteil, jeder Ausdruck von Wut ist der tragische Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses.“
– Marshall B. Rosenberg
Der effektivste Weg, eine Beziehung zu ruinieren, erfordert keine großen Drama-Momente. Marshall Rosenberg, Begründer der Gewaltfreien Kommunikation, brachte die schleichende Entfremdung prägnant auf den Punkt: – man äußert die eigenen Bedürfnisse als Kritik und bringt Bitten in Form von Forderungen.
Wird ein unerfülltes Bedürfnis als Kritik verpackt, hört das Gegenüber nur den Angriff und geht in Abwehrhaltung. Und sobald eine Bitte keinen Raum für ein Nein lässt, wird sie zur Forderung und erzeugt Druck statt Verbindung.
Veränderung gelingt durch klare Unterscheidung: Wer eigene Bedürfnisse direkt ausspricht, statt sie hinter Vorwürfen zu verstecken, schafft die Basis für echtes Verständnis und tragfähige Beziehungen. Und wer zudem echte Bitten formuliert, lässt dem Gegenüber Freiheit zur Mitgestaltung.
Viel Spaß beim Lesen und herzliche Grüße,
Barbara





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