

In Konflikten vermitteln
20. Oktober 2027 - 21. Oktober 2027
In Konflikten vermitteln
Berufliche Alltagsmediation mit der Gewaltfreien Kommunikation Konflikte gehören zum beruflichen Alltag. Oft werden sie bewusst vermieden, eskalieren unnötig oder bleiben ungelöst bestehen. Doch wie lassen sich Auseinandersetzungen konstruktiv bearbeiten, ohne Druck, Drohungen oder Schuldzuweisungen? Wie kann es gelingen, auch in angespannten Situationen Verständnis zu fördern und tragfähige Lösungen zu entwickeln?
Dieses Seminar vermittelt grundlegende Kompetenzen der beruflichen Alltagsmediation auf Basis der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg. Sie lernen, Konflikte als Entwicklungschance zu erkennen, unterschiedliche Sichtweisen sichtbar zu machen und Menschen dabei zu unterstützen, wieder in einen konstruktiven Dialog zu kommen.
Im Mittelpunkt stehen die Haltung und die Methoden der Gewaltfreien Kommunikation sowie deren Anwendung bei beruflicher Alltagsmediation. Aktuelle Erkenntnisse aus der Neurobiologie ergänzen das Verständnis dafür, wie Konflikte entstehen, welche Rolle Gefühle und Bedürfnisse spielen und wie nachhaltige Verständigung gelingen kann.
Durch praxisnahe Übungen, Fallbeispiele aus dem Berufsalltag sowie zahlreiche Reflexions- und Anwendungsmöglichkeiten erwerben Sie konkrete Werkzeuge für den professionellen Umgang mit Konflikten.
Inhalte:
- Konflikt – Krise oder Chance? Win-WIn oder Nullsummenspiel?
- Gewaltfreie Kommunikation als Haltung und Grundlage der Mediation.
- Mediation: Grundprinzipien, Ablauf und Anwendungsfelder
- Menschenbilder und ihr Einfluss auf die Konfliktbearbeitung
- Konfliktsignale, Konfliktdynamiken sowie Kommunikations- und Eskalationsmuster
- Empathie in der Mediation: Ebenen, Wirkungen und Grenzen
- Gefühle und Bedürfnisse in Konflikten – neurobiologische Erkenntnisse.
- Einschränkende Denkmuster und Hindernisse im Zusammenhang mit Mediation
- Das 6 Stühle-Modell als Werkzeug der Perspektivenerweiterung
- Vermittlung ohne Einladung: Zivilcourage oder Grenzüberschreitung?
- Die „perfekte“ Mediation?
- Üben, üben, üben
Lernziele:
Die Teilnehmenden
- verstehen den Einfluss der eigenen Haltung auf Konfliktverläufe und Konfliktlösungen,
- erkennen persönliche Muster und Reaktionsweisen im Umgang mit Konflikten,
- erwerben praktisch anwendbare Fertigkeiten für die konstruktive Konfliktbearbeitung,
- stärken ihre Fähigkeit zur empathischen Präsenz und zum Erkennen von Bedürfnissen,
- lernen ausgewählte Werkzeuge der Mediation kennen und anwenden,
- lernen empathisch unterbrechen und Gespräche strukturieren,
- erweitern ihre Kompetenzen in Selbstempathie und Selbstreflexion,
- fördern eine Kultur des respektvollen Miteinanders in ihrem beruflichen Umfeld.
Methodik:
Kurzinputs, Praxisbeispiele, Einzel-, Paar- und Gruppenübungen, Reflexionssequenzen, Rollenspiele sowie die Bearbeitung von Fallbeispielen aus dem beruflichen Alltag.
Voraussetzungen:
Offenheit, eigene Fallbeispiele in die Gruppe einzubringen.
Bereitschaft, die eigenen Reaktionen in einer Gruppe zu reflektieren.
Gruppengröße: 8-15 Personen
Datum/Dauer: 20. & 21. Oktober 2027, jeweils 8:30-17:00
Ort: voraussichtlich Stift St. Georgen am Längsee
Trainerin: Mag. Barbara Roshan, International zertifizierte Kommunikationstrainerin, Supervision, Mediation, Coaching, Lebensberatung und Prozessbegleitung
Anmeldung: erfolgt direkt über die Verwaltungsakademie
Übersicht über diese und weitere Veranstaltungen: https://roshan.at/angebot/aktuelle-veranstaltungen/
Herzlich Willkommen!